Hub Hildenbrand Trio - Press Quotes
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Hub Hildenbrand Trio: Requiem

Die Aufnahmen des Hub Hildenbrand Trios können durchweg als Kleinode der modernen Jazzgitarristik angesehen werden.
Das 2009 erschienene Werk News From Afar, das die Tonsprache des Gitarristen um orientalische Ornamentik, Mikrointervalle und Makam-Konzeption erweiterte, haben deutlich gemacht, dass dieser Musiker mehr auf seiner musikalischen Agenda hat, als nur den Marktmechanismen gefällig zu sein.
Hildenbrand hat sich bei diesem neuen Album für eine in der Jazzmusik ungewöhnliche Darstellungweise entschieden. Ausgehend von der Form, die für eine Totenmesse der katholischen Liturgie auf dem Konzil von Trient 1545 festgelegt wurde, die aus dramaturgischen Gründen hier aber ab und zu hintangestellt werden musste, leuchten der Gitarrist und seine Mitstreiter Dirk Strakhof (bs) und Denis Stilke (dr), einen moribunden Gesamtkosmos mit zum Teil verstörenden Klangkonstrukten aus. Mit dem Geigenbogen bearbeitete Gitarrensaiten, Feedback und immer wiederkehrende gestrichene Flageolett-Töne auf dem Kontrabass erschaffen beklemmende Hörfilme.
Dem gegenüber stehen stille, besinnliche Momente, in denen der nahezu akustisch aufgenommene Sound der Gibson ES-295 des Gitarristen allein im Raum steht oder den zarten Dialog mit Bass und Schlagzeug sucht. Die Musik oszilliert beständig zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit.
Jedes alte und neue Projekt dieses Trios ist hochspannend und in der musikalischen Umsetzung konsequent.
www.unser-luebeck.de, 2010

In sich gekehrter Gitarrenjazz. Nicht nur für ECM-Hörer.
Taz, 5.November 2010

Selten gibt es im Jazz und besonders in der Jazzgitarristik etwas wie das, womit wir es beim Hören des neuesten Werks von Hub Hildenbrand zu tun kriegen.
Was Hub und das Trio spielen, ist hochkultivierte, sehr "überlegte", gründlich konzipierte Musik, sehr fein und der zentralen Botschaft dieses "Programms" durchaus angemessen.
Exzellente Musik. Musik, die zu denken gibt.
Alexander Schmitz, 2010

Hub Hildenbrand ist ein Zeitgenossse ist, der bemüht ist, hinter das Wesen der Dinge zu blicken. Dem Thema entsprechend, haben die meisten Teile der CD einen düsteren, schweren Anklang, aber auf faszinierende Weise erliegt man dieser Musik und ertappt sich dabei, dass man die CD öfter auflegt, als für eine Rezension notwendig. Prädikat “Wertvoll”.
www.archtop-germany.de, 2010

Was – ein Requiem, gespielt von einem Jazz-Trio? Geht das? Ja, das geht! Die neue CD »Requiem« des Hub Hildenbrand Trios zeigt das beeindruckend. Das Trio nahm sich die Missa Pro Defunctis (lat. Messe für Verstorbene), wie sie im 16. Jahrhundert festgelegt wurde, zum Ausgangspunkt. In vierundzwanzig Teilen von »Introitus (Requiem aeternam)« bis »Amen« entwickeln die drei Musiker ein intensives, im Sound warmes, durchstrukturiertes Klangband, das zarte Perkussionstupfer, verinnerlichte Vokallinien am Beginn und immer wieder akkordische Gitarrenläufe im Dialog mit konzentriert-diesseitig wirkenden, teils gestrichenen Basslinien verbindet. Die sakrale Atmosphäre des Kirchenraumes, in dem die Aufnahmen entstanden, und die Requiem-Form geben dem Tod seinen Platz, mit aller Trauer, dem Schmerz und der Verzweiflung. Faszinierend, wie die Musiker es schaffen, mit den Mitteln einer wesenhaft profanen Musik – als Modern Jazz-Trio – einer traditionell sakralen Gattung Ausdruck zu verleihen. In der heutigen Leistungsgesellschaft wird der Tod verdrängt. Diese CD vermittelt auf ungewöhnliche, künstlerisch überzeugende Weise Impulse für einen individuellen Umgang mit der Kultur des Todes.
Dresdner Universitäts Journal, 5. Oktober 2010

 

Hub Hildenbrand Trio: News From Afar

Hub Hildenbrand entwickelt seine sensible Trio Konzeption, die sich wohltuend von oberflächlichen Weltmusik Fusionen unterscheidet.
MDR Figaro, 18. Februar 2010

Der Berliner Gitarrist Hub Hildenbrand verfügt über eine Eigenschaft, die vielen jungen Talenten im Bereich des Jazz abhandengekommen scheint: nämlich die Musik an sich in den Vordergrund zu stellen und sie nicht als Präsentationsplattform für die eigene Person oder als Vehikel zur Darstellung von Virtuosität zu benutzen. Auch wenn Hildenbrand durchaus in der Lage ist, virtuos zu spielen, stellt er sein Können stets in den Dienst der Melodie und der Intuition. Hildenbrand lässt den Moment in der Musik.
Trotz der Tatsache, dass Hildenbrand mit seinem Trio den Grundgedanken des Jazz eingefangen hat, ist seine Musik eher song-orientiert, was ihm das Andokken an andere Hörerkreise erleichtem dürfte. Hildenbrand nimmt das Beste aus zwei Welten - so z.B. wenn er in »Chant« aus einer längeren Improvisation schließlich kurz vor Schluss in einen »Song« durchbricht. Dass diese Musik den Perfektionismus stets auf Armlänge hält, macht sie sympathisch, im besten Sinne menschlich und hebt sie meilenweit über das Phrasengedudel des hauptstädtischen Jazz. Man konnte sogar so weit gehen und behaupten, mit seiner Fokussierung auf die Intuition bringe Hildenbrand den Jazz zurück in den Jazz. News from Afar ist ein mutiges Album, für das ihn das Publikum hoffentlich belohnen wird.
Jazzthetik, Dezember 2009, Januar 2010

Eine reine Trio CD, die die gemeinsam gewachsene Sprache der drei Ausnahmekünstler dokumentiert. Sehr hörenswert!
Percussion Creativ, off-beat, Februar/März 2010

Hochambitioniert und hochsensibel.
Delikate, faszinierende, wunderbare, aufs Wesentliche reduzierte Musik, die in ihrer spezifischen Ästhetik einen Hub Hildenbrand hören lässt, der gespannt macht darauf, wohin ihn sein Weg zum Innersten der Musik der Welt noch führen mag. Man darf auf einiges hoffen. Ohne Zweifel.
Jazzpodium, Dezember 2009, Januar 2010

Hub Hildenbrand lädt zu einer weltmusikalische Reise, zu den verschiedensten Genres, Klangfarben und Stilistiken. Von einer bluesigen Interpretation von ,Es waren zwei Königskinder‘, über orientalische Ornamentik nach ,Anadolu (Anatolia)‘ zum indischen Traditional ,News From Bangladesh‘ bis hin zum westlichen Pop-Appeal des neunminutigen ,Chant‘. Hildenbrand überzeugt mit farbenreichem Spiel, ob auf klassischer Nylonstring, bundloser Oktavgitarre oder eleganter Archtop. Tolles Album.
Akustik Gitarre, Januar/Februar 2010

Ein Meisteralbum. Hildenbrand öffnet einem die Ohren mit seiner sensiblen Mischung aus Jazz, türkischen und indischen Skalen oder orientalischer Ornamentik. Dabei stehen die weltmusikalischen Elemente vollkommen im Dienst der musikalischen Aussage. Seine Tonsprache ist ganz individuell und trotzdem verständlich. Das Hören der „News from afar“ ist ein Erlebnis.
DasFachblatt.de, November 2009

Jazz, für den man sich auf den durchgeistigten ECM-Sound einnordnen muss, in dessen Nähe der Berliner Gitarrist Hub Hildenbrand mit seinem Trio durchaus eine Heimat hat. Gerade ist das neue Album erschienen, „News From Afar“, auf dem das Hub Hildenbrand Trio eine diesmal schön zurückgenommene Verbindung aus einem volksliedhaften Ton mit türkischer und indischer Musik findet.
TAZ, Berlin , Oktober 2009

Auch die neueste CD (“News from afar”) von Hub Hildenbrand ist ein Meisterwerk. Eine spannende und feinsinnige Musik. Ein ausgesprochenes Lob an die Abteilung Komposition und Arrangement! Der Leader selbst glänzt weiterhin mit intelligenter Gitarristik. Für Freunde von neuen Horizonten ein Muss!
www.archtop-germany.de, Februar 2010

War vor zwei Jahren das Album "Heimat" nicht schon ein absoluter Höhepunkt der zeitgenössischen Jazzgitarristik, so schreibt Hub Hildenbrand dieses Kapitel nun mit der neuen CD "News from Afar" eindrucksvoll fort.
Mit stupender Spieltechnik und unter Zuhilfenahme einer Fretless- bzw. Oktavgitarre evoziert Hildenbrand Klanglandschaften und Sounds, die an die der indischen Laute Vina, der Sitar oder auch die der türkische Saz erinnern. Eingebunden in Jazzharmonik und Polyrhythmik ergibt sich so eine Musik, die einzigartig in der Welt der Jazzgitarre dasteht und die explizit freizusprechen ist von jeglichem Klangkolonialismus.
Hier wird kultur- und völkerverbindend musiziert und damit deutlich gemacht, dass etwaige Schranken in den Köpfen nur allzu überflüssig sind. Frei von jedweden Zwängen der Industrie, folgen hier Musiker ihrem Klangideal, das so viel mehr an Faszination für den geneigten und interessierten Zuhörer bereithält, als die nahezu täglich auf den Markt geworfenen Fließbandproduktionen, die sich nur noch in ihrer Beliebigkeit stetig zu steigern wissen.
Mit "News from Afar" ist dem Hub Hildenbrand Trio ein Volltreffer gelungen. Definitiv ein Inselalbum, das in den Jazzcharts des Jahres eine Spitzenposition einnehmen sollte.
www.unser-luebeck.de (Kunst & Kultur Portal von Lübeck), Thorsten Hingst, September 2009

Weltoffener Jazz ohne jede Scheuklappe. Immer schafft Hildenbrand dabei den Spagat zwischen atmosphärischen Klanglandschaften und mitreißenden Grooves, welche hier eine ganz eigene, teils verträumte, teils auf Virtuosität basierende Ästhetik entwickeln, ohne dabei je klischeehaft zu werden. Eine außergewöhnlich intime Platte.
„drums & percussion“ November/Dezember 2009

Hub Hildenbrand Trio im Live CV, Lübeck am 27. 2. 2009
Hildenbrand hat eine überaus eigene Gitarristik entwickelt, die es ihm ermöglicht, in den mikrotonalen Kosmos einer arabischen Oud, der türkischen Saz, der indischen Sitar oder Vina einzutauchen, ohne diese Instrumente beherrschen zu müssen. Unter Zuhilfenahme einer ihrer Bünde beraubten und in eine ungewöhnliche Quartstimmung versetzten Oktavgitarre und einer klangtechnisch stark manipulierten Gibson ES-295, generiert der Musiker nicht zuletzt mit seiner außergewöhnlichen Technik Hörerlebnisse der besonderen Art. Irrwitzige Glissandi, durch extremes Vibrato erzeugte Tonverschmelzungen, stark an orientalischen Skalen und Rhythmen angelehnte Phrasierungen lassen den Zuhörer die Jazzgitarre quasi neu entdecken.
Nicht so sehr folkloristische Einsprengsel dominieren hier den Gruppensound, sondern offene Akkorde, auch einmal U2-mäßig durchgeschlagen, stehen spröden Single-Note-Linien gegenüber, die nicht der gängigen Jazzgitarrenidiomatk entlehnt scheinen.
Die tonalen Exkursionen dieses Trios sind für jeden Jazzfreund mit offenen Ohren eine Labsal. Abseits des Jazzmutterlandes USA gedeihen Pflänzchen, die dieser Musik wieder neue Impulse geben und die sich nicht nur der Traditionspflege verpflichtet fühlen.
www.unser-luebeck.de, Thorsten Hingst Montag, 2. März 2009 (Konzertrezension)

 

Hub Hildenbrand Trio: Heimat

Das Hub Hildenbrand Trio verstand es auf seine ganz eigene Art arabische und indische Einflüsse in wunderbaren Melodiebögen zu verarbeiten und so eine Atmosphäre in den sonnigen Burghof zu zaubern, die schlichtweg begeisterte.
Osterländer Volkszeitung (OVZ), 17. Juni 2009 (Konzertrezension)

Top marks – excellent!
Debut CDs of young talent can be often painfully missing originality. The debut album of the Berlin guitarist Hub Hildenbrand is the absolute opposite. It is in addition, a rarely heard musical understatement: Hildenbrand´s virtuosity is entirely at the service of melody. An album full of unpretentious "world music" in the best sense, full of beautiful melodies and successful experiments, which let you re-discover the enjoyment of listening. "Heimat" is my CD of the year 2007.
Jazzzeit (Austria), February 2008

The most intensive musical experience for a long time. Music which always makes a concrete statement.
Notes (Indigo), February 2008

Excellent music, pleasingly authentic
Akustik Gitarre, March/April 2008

...then national issues are no more. Only the question whether we are all migrants. The good news is that Hub Hildenbrand and has taken on and mastered this difficult subject. A concept album that deserves attention. Respect.
Jazzpodium, March 2008

Discover!
Gitarre & Bass, February 2008

A journey of self discovery. Music as a language. A fact that is almost intuitively stated. This music is unique. You could describe "Heimat" as a wordless journey of a person to understand themselves. And maybe Hildenbrand's inward journey is indeed also the way to the top.
Jazzthetik (doppelseitiges Portrait), February 2008

A fascinating CD, masterfully executed. The musicians are first class, excellent interaction and virtuosity. A must hear.
www.archtop-germany.de, February 2008

Top marks, absolutely great!
Like a painter building colours layer by layer on a canvas, Hildenbrand works with tones.
Kulturradio (RBB), Kulturradio am Mittag, Kulturauslese, February 2008

Album of the Month!
Anyone with ears, will be amazed not only by the musical intelligence, but of the entire concept. A work full of associations, which deserves serious attention, great respect for the creative design, as well as the musical quality.
Alexander Schmitz (Homepage), December 2007

A wonderful first CD from his own trio – very multi-layered, musically diverse and exciting, a very homogenious band. A talking book without words.
Ulf Drechsel, Late Night Jazz, Kulturradio (RBB), CD presentation and interview, January 2008

Communication and interaction, mysterious and anticipating, these are the pillars of their improvisation art, wiping away the borders between cultures. In tough times like this, a CD such as "Heimat" is of particular importance.
Jazzthing, April/May 2008

A wonderful CD; interesting, exciting and atmospheric music!
Arne Schumacher (Radio Bremen), January 2007

Fascinating!
Matthias Entreß (music journalist), Oktober 2007

I am simply thrilled!
Ralf Bei der Kellen (music journalist), Oktober 2007

(translations: Phil Bocking)


Wie alles begann: Resonanzen der mit „Heimat“ bemusterten Plattenfirmen:

Beeindruckend neue Kraft schafft dieses Trio in den Kompositionen und im Zusammenspiel. Und jeder Musiker für sich ist exzellent in der Virtuosität und der Musikalität.
Laika-Records & Publishing, Peter Cronemeyer, e-mail vom 12.Februar 2007

Ich habe mir inzwischen die CD angehört, sie ist in der Tat in weiten Strecken beeindruckend.
ENJA Records, Matthias Winckelmann, Brief vom 20.Juni 2007

Die CD ist in jedem Punkte hörenswert!
BIT-Musikverlag, Andreas Danisch, e-mail vom 12.Februar 2007

Ich finde – kurz gesagt – Ihre CD super. Das ist wirklich zeitgemäßer World-Jazz, wie er besser nicht sein kann. Virtuos eingespielt, klanglich exzellent. Bin wahrlich begeistert. Sowas hätte man natürlich schon gerne auf seinem Label. Ich finde auch, daß einige der auf der CD enthaltenen Titel auch für Filmmusik durchaus interessant wären.
art-mode-records, Hartmut Welz, email vom 23.März 2007

Klasse Musiker, die in einem schönen, konzeptuellen Rahmen interagieren. Persönlich finde ich es durchaus reizvoll.
Intuition, Andreas Schaffer, e-mail vom 23.April 2007

Ich finde Ihre Musik sehr sehr schön, tiefsinnig ohne zu verkopft zu sein, abwechslungsreich und warm. Tolle und tiefe Musik
jazzcuisine recordings, Thomas Fuchs, e-mail vom 28.März 2007

Bin überrascht von dem enorm hohen Niveau des Hub Hildenbrand Trios und werde den weiteren Weg von Hubertus Hildenbrand mit Interesse verfolgen.
SKIP Records, Bernd Skibbe, e-mail vom 22.April 2007